Schwedenfahrt
Diesen Mai bekamen wir die einmalige Gelegenheit nach Malmö, Schweden, zu reisen, zu den Austauschschülern, die uns im letzten November besucht haben. Doch zuerst flogen wir nach Kopenhagen, nicht nur weil es keinen Direktflug nach Schweden gab. In Kopenhagen sind wir dann ein bisschen durch Stadt gegangen, vorbei am Rathaus und am Schloss. Am Ende kamen wir in der Fristad "Christiania" an, einem Hippie Dorf. Zurück fuhren wir dann aber mit dem Bus am Hafenkanal entlang. Dann fuhren wir mit der Bahn über die große Brücke nach Malmö. Am Bahnhof wurden wir abgeholt und zur Schule gebracht, wo wir erfuhren, dass auch Schüler aus den Niederlanden für den Wettbewerb eingeladen wurden. Als unsere Austauschschüler kamen, gingen wir zu einem Zusatz-Mathe Kurs, einer Art Training für Wettbewerbe. Danach ging es zu den Schülern nach Hause. Mein Austauschschüler, Daniel, wohnt in Fahrrad-Entfernung von der Schule, wegen des fehlenden Fahrrads liefen wir aber nach Hause. Seine Mutter hatte gekocht und es gab ein typisch schwedisches Dessert, doch ich war nicht hungrig sondern müde. Am nächsten Tag konnte ich allerdings ausschlafen, da der Wettbewerb erst am späten Vormittag startete. Als es so weit war, fuhren wir allerdings mit dem Fahrrad durch die autofreien Straßen in Malmö zur Schule. Der Wettbewerb selbst war in drei Runden eingeteilt, dazwischen gab es Mittagessen. Nach dem Wettbewerb machten wir uns gleich im Anschluss auf den Weg zur Siegerehrung, die in einem Gebäude neben der Schule stattfand. Im Gebäude wurden wir geblitzt - das bezieht sich auf Fotos, und nicht auf den Regen, der später kam - während der Siegerehrung konnten wir unsere nicht oder kaum vorhandenen Schwedischkenntnisse drastisch verbessern. Danach, mit einer Werbegeschenktüte in der Hand, gingen wir zurück in die Schule und gingen von da aus zum "Turning Torso" einem Turm der, laut den Schweden, die einzige Sehenswürdigkeit Malmös ist. Dort kauften wir uns ein Eis und gingen am Meer entlang zurück zur Schule, wo wir zusammen mit den Holländern dann Pizza aßen. Dann haben wir noch einen kleinen Wettbewerb gemacht und wurden zurück in die Hände der Familien gegeben. Am letzten Tage dann wurde ich von der Mutter meines Austauschschülers Daniel noch durch die Stadt geführt.
(Felix Roth, 8p)
Wir (das sind Felix (8p), Johanna (9p) und ich (9d)) fuhren vor 2 Wochen in die kleine an der Ostsee gelegene Küstenstadt Malmö um dort in Begleitung von Herrn Richter am landesweiten Riskfinal des Wettbewerbes „Pythagoras Quest“ teilzunehmen.
Zunächst ging es mit einem Flieger nach Kobenhagen, eine sehr interessante Stadt, die auf jeden Fall eine Besichtigung wert ist. Dort haben wir bei unseren 3 Stunden Aufenthalt unter anderem auch das Hippie-Dorf Christiania kennengelernt. Danach ging es über die Brücke weiter nach Malmö, wobei die Zugfahrt lediglich 30 Minuten dauerte! In Malmö wurden wir sofort herzlich mit Gebäck und Getränk empfangen. Der erste Eindruck ist überwältigend. Alles ist sehr ruhig und sauber, die Atmosphäre ist sehr angenehm und die Stimmung war allgemein sehr gut. Die Schule, an welcher der Wettbewerb stattfand bot uns auch ausgezeichnete Lokalitäten zum Arbeiten.
Daraufhin ging es dann zunächst mit den Austauschschülern, die uns bereits im November besuchten um an der Regionalrunde der Mathematikoplympiade teilzunehmen, nach Hause. Mit meiner Austauschschülerin, Julia, habe ich noch einen angenehmen Spaziergang durch Malmö gemacht. Es ist zwar bei weitem leerer als Berlin, was aber auch eine sehr angenehme Atmosphäre bot.
Am nächsten Tag kam es dann zum Wettbewerb, dort hat man viele Erfahrungen gesammelt, so war es zum Beispiel das 1. Mal so, dass ich Matheaufgaben auf Englisch gelöst habe. Nach der Siegerehrung gingen wir dann noch durch Malmö spazieren, mit dabei auch ein dreier Team aus Holland, das ebenfalls beim Wettbewerb gastierte.
Am Abend gab es dann Pizza essen, und – das war für mich persönlich die schönste Erfahrung – wir haben uns (immerhin kamen wir aus 3 verschiedenen Nationalitäten) sehr gut miteinander verstanden, Verständigungsprobleme gab es kaum.
Leider war der ganze Spaß dann auch wieder vorbei, schon am nächsten Morgen ging es zurück zum Bahnhof, und ehe wir es uns versahen, waren wir auch schon wieder auf Berliner Boden, wo wir mit Regen empfangen wurden, das Wetter in Malmö war nämlich dem entgegengesetzt wunderschön.
Da nächstes Jahr wieder ein Austausch stattfinden wird, kann ich den jetzigen 8.-Klässlern nur raten mitzumachen!!
(Amin Thainat, 9d)
Termine
Kooperation
Besonderheiten
„Der Tor schmeichelt sich selbst und der Kluge dem Toren.“
Johann Gottfried Herder
